"Das Tal ist das Ziel"
„Peak to Creek“ - im Ötztal erfolgreich gestartet.
Sportlich vom hochalpinen Winter in den Sommer
Spitzensportler aus fünf Nationen beim neuen 8-stufigen Sportbewerb dabei.
Die Idee des Bewerbs ist einfach: Der Winter wird mit einem spektakulären Rennen, das am Gipfel der Schwarzen Schneide auf 3367 m gestartet wird und bei der Mautstelle der Ötztaler Gletscherstraße auf 2000 m endet, gebührend verabschiedet. Skifahrer wie der aktuelle Österreichische Meister im Super-G Florian Scheiber, Skiercrosser Isi Grüner und Mount. Mc Kinley Bezwinger Axel Naglich und Fredi Grüner legten für ihre Teams den Start hin. Vier Minuten nach dem Start und spektakulärer Fahrt durch steile Rinnen übergab Isi Grüner als erster an seinen Mountainbiker Flori Hesse aus Deutschland; nur wenige Sekunden dahinter folgte Axel Naglich der an Manuel Bustelo aus Argentinien abklatschte, der die Strecke nach Längenfeld zum Burgsteiner Klettergarten in 40 Minuten bewältigte. In Führung war bei dieser Übergabe aber immer noch Team 4, und der einheimische Kletterer Armin Wilhelm konnte den Vorsprung auf das favorisierte Team 1 in der 200 m hohen Burgsteiner Wand sogar noch ausbauen. Nach einem kurzen Flug zum Aqua Dome übergab der Paraglider an den Läufer Tobias Krügel mit 2 Minuten und 15 Sekunden Vorsprung. Im Team 1 kämpfte derweil der bayrische Kletterer Sebastian Schöndorfer um Sekunden und der Weltklasseläufer Christian Schiester übernahm auf der Laufstrecke von Längenfeld über Niederthai und den Stuibenfall nach Ötz die Führung und baute diese auf 2,5 Minuten aus. Organisationsleiter und Kajakexperte Schorschi Schauf fuhr auf der fast hochwasserführenden Ötztaler Ache eine Fabelzeit und die Teammitglieder feierten schon, als die Kajaklegende durchs Etappenziel fuhr. Gemeinsam ging es dann im Raftingboot weiter, um an der Innmündung als Siegerteam das endgültige Ziel zu erreichen. Nur wenige Sekunden später erreichte Team 4 die Sandbank am Inn. Knapp wurde es, weil Team 1 mit dem Boot auf einem Felsen festsaß und wertvolle Zeit verlor. Die Zeit des Siegerteams betrug 3:42:34 Stunden. 2 Minuten 28 Sekunden dahinter erreichten Team 4 als zweiter und 27 Minuten nach dem Siegerteam kam das bayrische Team ins Ziel. Abgeschlagen lediglich Team 3, das rund eine Stunde nach den Siegern im Ziel ankam. Diese waren schon richtig in Feierlaune und beschenkten das Schlusslicht im Ziel mit Torten.


